24 Stunden, 365 Tage im Jahr ist die Feuerwehr erreichbar.

 

Was passiert, wenn ein Notruf bei der Feuerwehr (oder auch bei der Polizei) eintrifft?

Der Leitstellendisponent gibt, je nach Notfallmeldung, ein Stichwort in den Einsatzleitrechner ein.
Dieser schlägt alle über dieses Stichwort und örtlicher Zuständigkeit eingepflegten Löscheinheiten vor. Diese Auswahl ist durch die Alarm- und Ausrückeordnung, die vom vorbeugenden Brandschutz erstellt wurde, geregelt. Der Feuerwehrdisponent kann die vorgeschlagenen Einheiten alarmieren.

 

Was passiert bei einer Alarmierung?

Bei einer Alarmierung werden mehrere Dinge gleichzeitig ausgelöst. Zum einen trägt jeder Freiwillige Feuerwehrmann ständig einen digitalen Funkmeldeempfänger bei sich. Dieser gibt ein akustisches Signal ab und im Display ist auch die Einsatzmeldung mit den notwendigen Informationen abzulesen.
Man spricht hier von der sogenannten „stillen Alarmierung“. Eine Alarmierung über eine Sirene wird nur noch bei größeren Einsatzlagen praktiziert. Allerdings wurden in vielen Gemeinden in den letzten Jahren wieder Sirenen installiert, um die Bevölkerung vor größeren Gefahren- und Schadenslagen zu warnen.

 

Was ist eine Alarm- und Ausrückeordnung?

Damit bei einem Einsatz die benötigte Menge Feuerwehrleute, wie auch Feuerwehrgerät ausrückt, wurden Anweisung zum Ausrücken geschaffen, die Alarm- und Ausrückeordnung.
Diese wird für jede Stadt individuell erstellt, da alle Städte und Gemeinden ein unterschiedliches Gefahrenpotenzial besitzen und zudem die Einsatzmittel recht unterschiedlich sein können.
Die Einteilung der Einsatzmittel hängt von der Einsatzart (Feuer, Verkehrsunfall, Erkrankung usw.) und dem Objekt ( Wohnhaus, Altenheim, Fabrik ) ab.
Bei kleinen Bränden ( z.B. brennender Papiercontainer ), rücken in der Regel die Löschgruppen Grieth und Wissel alleine aus. Bei Bränden, die größer sind, z.B. ein gemeldeter Zimmerbrand, rückt neben der Löschgruppe Grieth und Wissel, auch der Löschzug Kalkar aus. Nimmt eine Notfallmeldung noch größere Ausmaße an, z.B. Scheunen-, oder Dachstuhlbrände, werden weitere benachbarte Einheiten aus dem Stadtgebiet alarmiert.

 

Neben den Ihnen bekannten Fahrzeugen, wie einem Löschfahrzeug oder der Drehleiter, die im Stadtgebiet Kalkar stationiert sind, besitzt die Feuerwehr auch weitere Fahrzeuge für spezielle Notfälle. So rückt z.B. der Atemschutzgerätewagen des Kreises Kleve, bei einer größeren Schadenslage mit aus, um die Feuerwehrmänner vor Ort mit gefüllten Pressluftatmern zu versorgen. Bei Verkehrsunfällen rücken je nach Größe der Einsatzstelle auch Fahrzeuge mit „schwerem“ Gerät aus, z.B. der Rüstwagen.

Alarmierung

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